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OFTEC Oberflächentechnik auf höchsten Niveau
Das Ziel unserer Planung war es, ein effizientes und transparentes Werk zu errichten. Dieses lässt sich nur erreichen, indem alle modernen Fertigungshilfen wie z.B. FTS (führerlose Transportfahrzeuge) in der Fertigung eingesetzt werden. Die folgende Umsetzung erforderte die konsequente Planung aller ergonomischen und physiologischen Hilfen bereits in der Konzeption, so beispielsweise bei den Arbeitsinseln für die nach manueller Arbeit aufgehangenen und verpackten Teile. Die Elektro-Tauchanlage, eine kathodische Tauchlackierstrasse modernster Bauart, ist das "Herzstück" unseres Unternehmens.
Als Großserienanlage ausgelegt, bietet sie wirtschaftlichste Preisstellung in einem umweltfreundlichen Lackierverfahren, das die höchsten Ansprüche an Oberflächenschutz erfüllt. Bis zu 100.000 Teile je Arbeitstag werden hier in gleich bleibender Qualität bearbeitet. Dabei erstreckt sich das Artikelspektrum von Schraubengröße über Schmiede- oder Gussteile bis hin zu großflächigen Teilen von Kotflügelgröße, die in Warenträgern (ca. Abmessung 2700 x 1600 x 1400 mm und mit einem Gewicht von bis zu 1.800 kg) den Beschichtungsvorgang durchlaufen.
Im weiteren Ausbau wird 2010 eine moderne Nass- und Pulverlackieranlage aufgestellt die auf die Beschichtung von Metallteilen optimal abgestimmt ist.
Der Umweltschutz nimmt einen sehr hohen Stellenwert in unserer Handlung ein. Dieses zeigt sich durch verschiedenste Maßnahmen, von denen hier nur ein paar genannt sind: die Ofenabluft ist zu reinigen, bevor sie über das Dach ins Freie gelangt. Dazu wird eine so genannte TNV (thermische Nachverbrennung) eingesetzt, in der die in der Ofenabluft enthaltenen Schadstoffe bei ca. 730 °C verbrannt werden. Die dabei entstehende Wärme wird über einen Wärmetauscher zurückgewonnen, die saubere Abluft wird mit ca. 130 °C Kamintemperatur ins Freie geführt (ca. 50 - 70 °C unter der Ofentemperatur). Mit dem gewonnenen Heißwasser wird die Vorbehandlung beheizt. Die Abwasserbehandlung entspricht dem Stand der Technik, wobei durch Kaskadenführung in den Spülbereichen sowie Chemikalienrückführung in die Aktivzonen eine weitgehende Abwasserreduzierung erreicht wird. Durch entsprechende Maßnahmen kommen Öle und Feststoffe aus den Aktivbädern der Vorbehandlung erst gar nicht in die Abwasserbehandlung - sie werden zum Teil wieder als Rohstoffe (z.B. Zink-Phosphatschlamm) der Industrie zugeführt.
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